Remineralisation der Zähne

Kann eine Remineralisation der Zähne Karies vorbeugen?

Zähne sind mit eine Schutzschicht, das sogenannte Zahnschmelz umgeben. Zahnschmelz schützt die Zähne vor Karies und macht unsere Zähne hart. Bei Karies lösen sich Mineralien aus dem Zahnschmelz, die aber durch eine Remineralisation der Zähne wieder hinzugefügt werden können.

Der Zahnschmelz besteht aus vielen Mineralien und enthält beispielsweise Verbindungen von Calcium, Phosphor, Magnesium und Natrium. Leider ist Zahnschmelz nicht ganz unzerstörbar. Durch Säuren kann der Zahnschmelz leider auch gelöst werden.

Isst man immer nur ungesunde Lebensmittel, wie beispielsweise Zucker, dann bilden sich schnell Säuren auf den Zähnen. Sie greifen den Zahnschmelz an. Dadurch können sich die Mineralien, vor allem Kalzium aus dem Zahnschmelz herauslösen. Das Ganze nennt man deshalb auch Demineralisation. Bei einer Demineralisierung werden also Mineralien aus dem Zahnschmelz herausgelöst.

Remineralisation der Zähne: Was ist das?

Unter „Remineralisation“ versteht man das Einlagern von verloren gegangenen Mineralien im Zahnschmelz. Eine Remineralisation der Zähne findet immer dann statt, wenn sich Mineralien aus dem Zahnschmelz zuvor herausgelöst haben und nun wieder hinzugefügt werden.

Zähne können nach einer Demineralisierung also auch wieder remineralisiert werden. Das heißt, dass Mineralien wieder in den Zahnschmelz eingelagert werden können. So können kleine Schmelzschäden wieder repariert werden. Doch dazu ist es wichtig, dass die Zähne wieder mit wichtigen Mineralien versorgt werden.

Wie werden die Zähne mit Mineralen versorgt?

Bei einer Remineralisation der Zähne gelangen die Mineralien über den Speichel zu den Zähnen und versorgen diese mit neuen Mineralien. Beim Remineralisieren werden die Zähne wieder mit Calciumphosphat angereichert und so gehärtet.

Karies entsteht dann, wenn diese wichtigen Mineralien sich aus dem Zahnschmelz lösen. Dazu zählt vor allem Calcium (Entkalkung des Zahns). Durch eine Remineralisation kann in manchen Fällen sogar Karies so gestoppt werden.

Um dem Zahn alle Mineralen zuzuführen, ist eine gesunde und mineralstoffreiche Ernährung wichtig. Dazu liest du weiter unten noch mehr.

Kann Karies sich selbst heilen?

Karies muss nicht immer gleich aufgebohrt und wieder repariert werden. Karies kann sich sogar selbst heilen. Dies belegen auch Studien zu diesem Thema. Nur bei großen Schäden ist keine Selbstheilung der Zähne mehr möglich. Bei oberflächlichem Karies aber schon. Zur Heilung von Karies gehört auch die Remineralisierung der Zähne. Wenn Karies sich einmal selbst remineralisiert hat und die Zahnoberfläche versiegelt ist, kann der Karies sich nicht weiter ausbreiten.

Der Zahnarzt wird jedoch niemals den Ratschlag geben, es auf natürliche Art und Weise zu versuchen. Erstens einmal verdient er daran nichts, und zweitens ist ein Zahnarzt noch lange nicht allwissend was den Zähnen angeht. Immerhin hat der Zahnarzt ein Studium mit festen Lehrplänen gemacht. Eine Art eigene Meinung gibt es bei Zahnärzten deshalb kaum. Dies erkennt man vor allem, wenn es um das Thema Fluorid geht. Der Zahnarzt weiß natürlich, dass Fluorid die Zähne härten kann. Er lernt aber nicht, dass Fluorid im Körper ganz andere Schäden anrichten kann, da er ja Zahnarzt ist.

Zahnärzte müssen bestimmte Vorgaben einhalten

Leider haben Zahnärzte auch keine Möglichkeit, selbst zu entscheiden, was gut und was schlecht für die Patienten ist. Bestimmte Behandlungen müssen immer mit Verbindung mit anderen Behandlungen stehen. Ein kleines Beispiel: Bei der professionellen Zahnreinigung gehört die Behandlung mit Fluorid dazu. Tut der Zahnarzt dies trotzdem nicht, werden ihm bestimmte Leistungen gekürzt.

Der Zahnarzt arbeitet oft also nur nach Vorgaben der Pharmaindustrie und hat in seinem Studium nur die Lerninhalte und Studien bekommen, die die Pharma-Industrie vorgibt. Wenn Studien also besagen, dass Fluorid gut ist, dann gibt es hier kein Spielraum für eigene Meinungen des Zahnarztes. Es ist Teil des Lehrplans und das zählt auch: Dies sage nicht ich, sondern eine Zahnärztin, die ein wenig über Ihren Beruf geplaudert hat.

Gegen Zahnärzte habe ich nichts. Sie machen Ihre Arbeit sehr gut. Aber ich habe schon mehrmals erlebt, dass ein Zahnarzt mir sagte, er müsse einen Zahn aufbohren weil er kariös sei. Dieser Zahn wurde bis heute nicht aufgebohrt, ich habe keinerlei Beschwerde und es sind seitdem mindestens 3 Jahre vergangen. Natürlich muss man vorsichtig damit umgehen.

Was kann man tun, um den Zahn zu mineralisieren?

An erster Stelle sollte man natürlich alle säure-bildenden Lebensmittel vermeiden. An erster Stelle sollte das der handelsübliche Haushaltszucker sein. Aber auch Weißmehle, Alkohol, Fertiggerichte, weil diese Chemie enthalten.

Außerdem sollte man stattdessen auf basische Lebensmittel setzen. Basische Lebensmittel regulieren den Säurehaushalt und sind gut für die Zähne. Kauen ist ganz wichtig. Durch kauen werden die Zähne durch den Speichel mir Mineralien versorgt.

Dabei sollte man Lebensmittel essen, die man lange kauen muss. Solche Lebensmittel helfen dabei, dass viel Speichel austretet. Aber Lebensmitteln, die man nur kurz kaut, wie Weißmehlprodukte, wird weniger Speichel produziert. Das heißt deshalb auch, dass weniger Mineralien verteilt werden.

Muss man trotzdem zum Zahnarzt?

Zum Zahnarzt sollte man trotzdem gehen. Sich gesund zu ernähren heißt nicht, dass man den Zahnarzt auslassen muss. Der Zahnarzt kann die Zähne auf ihre Gesundheit überprüfen und das ich wichtig. Außerdem ist die richtige Ernährung für die Zähne mit Disziplin verbunden. Bei unserer heutigen Ernährungsweise ist das längst weitaus schwieriger als früher, wo wir noch nicht so viel zuckerhaltige Produkte gegessen haben.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere