Fluoridfreie Zahnpasta | Fluorid doch nicht so gesund?

Fluorid WitzDie Meinung, dass die Zähne Fluorid unbedingt benötigen, hält sich als hartnäckiges Gerücht. Auch mit fluoridfreie Zahnpasta hat man keine Nachteile gegenüber den Menschen, die mit Fluorid putzen.

Im Gegenteil:

Fluoridfreie Zahnpasta wird immer gefragter und scheint doch sehr gesund. Die Zähne werden dabei kein bisschen schlechter! Die Menschen im Mittelalter hatten nicht die Möglichkeit, Zahncremes mit Fluorid zu nutzen. Und trotzdem war Karies damals weniger verbreitet als heute.

Es gibt außerdem zunehmend Erfahrungsberichte von Menschen, die sich seit Jahren mit fluoridfreie Zahnpasta die Zähne putzen. Die Zähne sind kein bisschen schlechter, eher sogar besser. Die Nachfrage nach Zahnpasta ohne Fluorid steigt außerdem zunehmend an.

Wieso wird Fluorid in Zahnpasta eingesetzt?

Fluorid soll die Zähne hart machen und so vor Karies schützen! Aber haben Menschen, die regelmäßig Fluorid benutzen auch wirklich bessere Zähne? Diese Frage ist mit einem eindeutigen „Nein“ zu beantworten.

Und warum? Weil die Kariesbildung erstens stark mit der Ernährung zusammenhängt und zweitens, weil das Fluorid die gesamte Zahnoberfläche benetzen müsste, um alles auch wirklich flächendeckend zu härten. Das ist aber ein Ding der Unmöglichkeit, weshalb Karies bei jedem auftreten kann. Fluoride können uns also wenn, nur in einem bestimmten Umfang beschützen.

Schaut man sich außerdem Erfahrungsberichte im Internet an, wird man feststellen, dass viele, die auf Fluoride verzichten, genauso gesunde Zähne haben wie mit Fluorid. Aber wieso ist das überhaupt so?

Fluoride stärken die Zähne tatsächlich. Dies möchte ich in keinem Fall bestreiten. Es gibt aber einen Unterschied, ob wir natürliche oder unnatürliche Fluoride zu uns nehmen. Wie das ganze funktioniert, erkläre ich im nächsten Abschnitt.

Zahnpasta mit oder ohne Fluorid? Was ist eigentlich richtig?

Natürliches Fluor – unnatürliches Fluor Unterschied

Unser Körper enthält natürlich auch Fluorid. Auch in der Natur gibt es natürliches Fluorid. Selbst in unsere Lebensmittel sind natürliche Fluoride enthalten. Aber es kommt in der Natur nie als Natriumfluorid vor, sowie es in Zahncremes eingesetzt wird. Bei natürlichem Fluorid handelt es sich immer um Calciumfluorid. Und dieser kann den Zahnschmelz härter machen und so vor Karies schützen. Jedoch hat die Natur uns vorgesorgt und stellt uns Calciumfluorid durch unsere Lebensmittel zur Verfügung.

In Zahnpasta ist jedoch leider nur Natriumfluorid vorhanden. Natriumfluorid wird künstlich erzeugt. Somit hat es auch andere Eigenschaften auf Körper und Zähne.


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Der eindeutige Unterschied liegt darin, dass das Fluorid in unserer Zahnpasta chemisch hergestellt wird. Mit Natürlichkeit hat das ganze also nichts zu tun.
Ähnlich kann man sich das wie beim Zucker vorstellen. Zucker aus Obst und natürlichen Lebensmitteln ist immer gesund. Es kommt in der Natur auch niemals pur vor.

Chemisch hergestelltes Zucker dagegen liegt aber pur vor. Das heißt im Klartext, dass es keine Vitamine und Mineralstoffe enthält, sondern einfach nur als chemische Zuckermasse vorliegt. Chemisch hergestellter Zucker hat keine Nährstoffe. Nur Kohlenhydrate! Wie schädlich Zucker ist, kannst du in diesem Artikel über Zucker nachlesen.

Dasselbe gilt für chemisches Fluorid. Hier handelt es sich meistens um Natron, welches mit der Säure Fluor reagiert und somit neutral (ungiftig) wird. Fluor ist ein sehr aggressives Gas. Pur ist es sehr toxisch (giftig) und kann bei Überdosierung sogar bis zum Tod führen. Hier macht auch nicht die Menge das Gift, sondern das Gift macht das Gift!

Beim Zähneputzen atmen wir leider auch ein und aus. Somit inhalieren wir das Fluorid, wenn es nicht vorher schon vom Körper aufgenommen wurde.

Beim Schlucken könnte etwas in die Speiseröhre oder in den Magen gelangen. Fluorid kann unter anderem auch für die Schilddrüse schlecht sein. Somit wird eine Schilddrüsenunterfunktion begünstigt, wenn man zu viel Fluorid im Körper hat. Schluckt man beispielsweise eine ganze Tube Zahnpasta, gelangen größere Mengen Natriumfluorid in den Magen. Dort reagiert es mit der Magensäure und das ungiftige Natriumfluorid wandelt sich wieder in giftiges Fluor um. Tod ist oft die Folge.

Welche Alternative zu Fluorid gibt es?

Anstatt nach einer Lösung zu suchen, wie man die Zähne härter machen kann, sollte man nach einer Lösung suchen, wie man Karies vermeiden kann. Denn kein Karies bedeutet auch, dass man kein Fluorid benötigt.

Was ist der Auslöser von Karies? Seit es die Zuckerindustrie gibt, gibt es auch immer mehr Karies. Mit dem Zuckerkonsum steigt auch das Risiko für Karies. Zucker ist auf jeden Fall einer der Hauptgründe für Karies. Wer wirklich auf gesunde Zähne setzen möchte, sollte sich richtig ernähren. Je weniger Zucker, desto besser.

Denn früher gab es kein Fluorid bei den Menschen. Dafür haben die Menschen sich gesünder ernährt. Heute ist genau das Gegenteil der Fall: Die Ernährung wird immer ungesünder. Um Krankheiten entgegenzuwirken, werden Fluoride und Medikamente eingesetzt. Es gibt also auf jeden Fall eine Alternative zu Fluorid.

Fluoridfreie Zahnpasta

Es gibt mittlerweile genügend Alternativen zu Zahnpasta mit Fluorid. Viele Naturkosmetikanbieter bieten Zahnpasta ohne Fluorid an. Zahncremes ohne Fluorid enthalten meistens auch insgesamt gesündere Inhaltsstoffe, da hier bei der Entwicklung mehr auf die Gesundheit geachtet wird. Nicht selten findet man auf Zahncremes mit Fluorid fragwürdige Inhaltsstoffe, die man nicht unbedingt in den Mund befördern möchte.

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Fazit zu fluoridfreie Zahnpasta

Natürlich möchte ich keinem einreden, auf Fluoride zu verzichten. Diese Entscheidung darf und sollte jeder für sich selbst treffen. Selbst wenn Fluor eine positive Wirkung auf die Zähne hat, kann es den Körper auf andere Art und Weise schädigen.

Ob man das eine für das andere in Kauf nimmt, bleibt jedem selbst überlassen. Fluoridfreie Zahnpasta ist jedoch nicht schlechter, als Zahnpasta mit Fluorid.

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